NAZI König regiert Griechenland

Was viele nicht wissen, aber wahr ist:  über Athen und die Griechen regiert ein NAZI König.

Was viele nicht wissen, aber wahr ist:  über Athen und die Griechen regiert ein NAZI König.

Was viele nicht wissen, aber wahr ist:  über Athen und die Griechen regiert ein NAZI König.

Das Königreich Griechenland (Βασίλειον τῆς Ἑλλάδος, Vasílion tís Elládos) bestand vom Jahre 1832 bis zum Jahre 1924 und vom Jahre 1935 bis zum Jahre 1973. Es war der erste griechische Staat der Moderne. Er wurde von den reichsdeutschen Herrscherhäusern Wittelsbach und Oldenburg regiert.

Im Jahr 1821 begann die Griechische Revolution gegen das Osmanische Reich, die von den Großmächten Frankreich, Großbritannien und Rußland unterstützt wurde. Am 20. Oktober 1827 fand die entscheidende Schlacht von Navarino statt, in der die Griechen mit Hilfe FrankreichsRußlands und Großbritanniens den Sieg gegen die Türken errangen.

Im Jahr 1827 wählte die griechische Nationalversammlung Ioannis Kapodistrias auf sieben Jahre zum Präsidenten. Er wurde jedoch bereits im Jahre 1831, nachdem auf dem Peloponnes in der Mani Aufstände ausgebrochen waren und er daraufhin den dortigen Fürsten, Petros Mavromichalis, hatte verhaften lassen, vom Bruder und vom Sohn Mavromichalis‘ ermordet. Zu seinem Nachfolger wurde sein Bruder Augustinos Kapodistrias bestimmt, der bis zum Jahre 1832 regierte.

Nachdem Prinz Leopold von Sachsen-Coburg und Gotha, der spätere König der Belgier, die ihm angetragene griechische Krone abgelehnt hatte, wurde im Jahre  1832 auf der Londoner Konferenz von 1832, auf der die Unabhängigkeit Griechenlands international anerkannt wurde, der Wittelsbacher Prinz Otto von Bayern, Sohn des Königs Ludwig I. von Bayern, zum König von Griechenland bestimmt. In den Londoner Protokollen wurden der zukünftige Status des neuen Staates und die Grenzen zum Osmanischen Reich festgelegt.

Als Hauptstadt wurde Athen ausgewählt, das im Jahre 1827 von den Osmanen zurückerobert wurde.

Nach der griechischen Revolution gegen die Herrschaft des Osmanischen Reiches erwachte das griechische Interesse an der Wiedereinführung der Olympischen Spiele. Die von Evangelos Zappas ins Leben gerufenen Olympien gelten als wichtigster Vorläufer der modernen Olympischen Spiele und durch eine königliche Verfügung von Otto I. als eine nationale Aufgabe von hohem Rang angesehen, die auch internationale Beachtung erfuhr. Die erste der Olympien fand im Jahre 1859 im Stadtzentrum Athens und weitere fanden bis zum Jahre 1889 im eigens dafür errichteten Panathinaiko-Stadion statt. Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit wurden im Jahre 1896 in Athen abgehalten und erwiesen sich als großer Erfolg. Obwohl die Teilnehmerzahl mit nur rund 250 Athleten gering war, waren sie das größte sportliche Ereignis, das seit der Antike stattgefunden hatte. Nach den beiden weit weniger erfolgreichen Spielen vom Jahre 1900 in Paris und im Jahre 1904 in St. Louis standen bei den Olympischen Zwischenspielen 1906 in Athen die sportlichen Wettkämpfe wieder im Vordergrund, die als Rettung der olympischen Idee angesehen werden.

Im Jahr 1864 trat die Republik der Ionischen Inseln dem Königreich Griechenland bei, das inzwischen nach einem unblutigen Aufstand gegen König Otto von Georg I. aus dem Haus Oldenburg regiert wurde. Die Ionischen Inseln standen zuvor unter dem Schutz des Vereinigten Königreiches.

im Jahre 1881 eroberte Griechenland Thessalien vom Osmanischen Reich. Als im Jahre 1896 ein griechischer Aufstand gegen die türkischen Herrscher auf Kreta ausbrach, unterstützte das Königreich Griechenland die Aufständischen gegen das Osmanische Reich, was zum Türkisch-Griechischen Krieg führte, der im Jahre 1897 mit einer weitreichenden Autonomie des Kretischen Staates unter dem Protektorat des griechischen Prinzen Georg II. endete. Kreta war seit dem Jahre 1898 faktisch unabhängig und erklärte im Jahre 1908 einseitig die Vereinigung mit Griechenland, welche im Oktober 1912 vom Königreich Griechenland und dem Jahre 1913 international anerkannt wurde.

Unmittelbar nach der Übernahme Zyperns durch das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland im Jahre 1878 erfolgte die erste Forderung der Zyprioten nach Vereinigung mit Griechenland.

Im Zweiten Balkankrieg vom Jahre 1913 eroberte Griechenland Südepirus und Makedonien vom Zarentum Bulgarien, welche im Frieden von Bukarest dem Königreich Griechenland zugesichert wurden. Im gleichen Krieg konnte das Königreich  Griechenland Kreta endgültig und den östlichen Dodekanes vom Osmanischen Reich erobern.

Im Ersten Weltkrieg kämpfte das Königreich Griechenland auf der Seite der Alliierten gegen das Zarentum Bulgarien und das Osmanische Reich. Im Jahre 1916 landeten britische und französische Truppen zur Unterstützung Griechenlands in Thessaloniki. Dennoch drangen 1917 die Mittelmächte bis nach Griechenland vor, woraufhin Konstantin I. das Land verlassen mußte. Im September 1918 starteten die Alliierten eine neue Offensive gegen die Mittelmächte bei Thessaloniki und zwangen diese zur Kapitulation.

Von 1918 bis 1923 besetzte Griechenland das albanische Nordepirus und während des Griechisch-Türkischen Krieges von 1919 bis 1923 besetzte Griechenland ab dem Jahre 1920 die türkischen Gebiete Ostthrakien und Izmir und eroberte im Jahre 1923 Westthrakien.

Im Jahre 1920 forderte das Königreich die „Rückgabe“ Istanbuls, um es als Erinnerung an das mittelalterliche Konstantinopel zur Hauptstadt zu machen. Nach dem Verlust der türkischen Gebiete wanderten viele dort lebenden Griechen in das Kernland ein und die Megali Idea zur Wiederherstellung des Byzantinischen Reiches wurde aufgegeben.

Im Jahre 1923 versuchte Benito Mussolini vergeblich, Korfu zu erobern. Nach der Pariser Friedenskonferenz 1946 erhielt Griechenland im Jahre 1947 die italienischen Ägäis-Inseln.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges forderten die Zyperngriechen erneut den Anschluß an Griechenland und das Königreich unterstützte ab dem Jahre 1954 deren Forderung. Daraufhin erhob ab im Jahre 1956 die Türkei Ansprüche auf Zypern, was zur Ausweitung des Zypernkonfliktes führte. In den Zürcher und Londoner Abkommen vom 19. Februar 1959 wurde für Zypern der Status als unabhängiger Staat vorgesehen und am 16. August 1960 erfolgte die Unabhängigkeit Zyperns.

Im Jahre 1862 wurde König Otto I. von Bayern durch einen Militärputsch vertrieben; woraufhin er in seine bayerische Heimat zurückkehrte. An seiner Stelle bestimmten die Großmächte Prinz Wilhelm von Dänemark aus dem Hause Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg, den Sohn des späteren Königs Christian IX. von Dänemark, zum König. Prinz Wilhelm übernahm am 6. Juni 1863 unter dem Namen Georg I. von Griechenland die Regierung in Griechenland.

Unter seinem Sohn Konstantin I. entstand während des Ersten Weltkriegs im Jahre 1915 eine tiefgehende Kontroverse mit dem mit Großbritannien sympathisierenden Ministerpräsidenten Eleftherios Venizelos, die dazu führte, daß das Land im Jahre 1916 bis zum Jahre 1917 in einen venizelistischen (Makedonien, die ostägäischen Inseln und Kreta) und einen royalistischen Teil (Südroumeli und Peloponnes) gespalten und von zwei Regierungen mit zwei Armeen regiert wurde, bis König Konstantin das Land verließ und ihm sein zweitgeborener Sohn Alexander nachfolgte. Nach dessen Tod im Jahre 1920 rief eine Volksabstimmung Konstantin I. wieder zurück, bereits im Jahre 1922 wurde er durch einen von dem venizelistischen Offizier Plastiras geführten Putsch wieder gestürzt.

Sein Sohn König Georg II. wurde alsbald zunächst in Urlaub geschickt, bis im März 1924 in einer Volksabstimmung die Abschaffung der Monarchie beschlossen wurde. Vom Jahre 1925 bis zum Jahre 1926 regierte der General Theodoros Pangalos diktatorisch und setzte die Verfassung außer Kraft. Im Jahre 1930 begann die Normalisierung der Beziehung zur Türkei, indem beide auf gegenseitige Gebietsansprüche verzichteten.

Nachdem im Jahre 1935 die Royalisten wieder an die Macht kamen, kehrte Georg II. nach Griechenland zurück und erneuerte die Monarchie; durch die Unterstützung der Diktatur von Ioannis Metaxas brachte er sie jedoch alsbald beim Volk in Mißkredit.

Im Zweiten Weltkrieg schlug die griechische Armee im Jahre 1940 eine italienische Offensive zurück und drang bis nach Südalbanien vor.

Nach dem im Oktober 1940 vom Königreich Italien begonnenen griechisch-italienischen Krieg wurde Griechenland bis 1944 von Truppen der Esercito Italiano, der Wehrmacht und bulgarischen Streitkräften besetzt und war in eine italienische, eine deutsche und eine bulgarische Besatzungszone aufgeteilt; der König ging mit der Exilregierung nach Kairo.

Ab dem Jahre 1942 kämpften Royalisten und Kommunisten gegen die Besatzer, die sich im Jahre 1944 zurückzogen. Nach Kriegsende wurde die Frage des Fortbestands der Monarchie zunächst zurückgestellt, der König ernannte Erzbischof Damaskinos an seiner Stelle zum Regenten, bis die Verfassungsfrage durch eine Volksabstimmung im September 1946 geklärt wurde. Unter dem Einfluß der Spaltung der Nation durch den Bürgerkrieg votierten 78 Prozent der Wähler bei der unter irregulären Bedingungen stattfindenden Abstimmung im Jahre 1946 für die Monarchie.

Am 18. Februar 1952 trat Griechenland zusammen mit der Türkei der NATO bei und im Jahre 1961 wurde mit der Europäischen Gemeinschaft ein Assoziierungsabkommen geschlossen.

im Jahre 1963 lösten sich mehrere rechtsgerichtete Regierungen ab und anschließend errang dieZentrumsunion unter Georgios Papandreou einen Wahlsieg. im Jahre 1967 ging der letzte griechische König Konstantin II. nach einem mißglückten Versuch, die Griechische Militärdiktatur zu stürzen, ohne Abdankung ins Exil. Die herrschende Militärjunta berief den Generalmajor Georgios Zoitakis zum Regenten. Dieser fungierte in Abwesenheit des Königs als Staatsoberhaupt, formell blieb weiterhin der König Staatsoberhaupt. Erst am 1. Juli 1973 wurde die Monarchie abgeschafft.

Nach dem Ende der Militärdiktatur im Jahre 1974 wurde in einer Volksabstimmung die Monarchie endgültig abgelehnt, bei der nur 30 Prozent der Wählerschaft für ihre Beibehaltung stimmten. Dennoch sieht sich Konstantin II. bis heute als König von Griechenland, was seine Beziehung zur Republik belastet. Während linke Parteien die Monarchie eindeutig ablehnen, verhält sich die konservative Nea Dimokratia neutral, da sich sowohl Gegner der Monarchie als auch Monarchisten in der Anhängerschaft der Partei befinden.

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